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Tschüss Kupfer, hallo Glasfaser: Die EU macht Ernst

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Hallo, liebe Leser, hier ist wieder Kora!

Wer von euch erinnert sich noch an die Zeit, als ein stabiles DSL-Signal fast schon wie Magie wirkte? Wir haben Jahrzehnte auf den guten alten Kupferleitungen aufgebaut, aber seien wir ehrlich: Kupfer ist in der Welt der Highspeed-Datenübertragung mittlerweile so modern wie ein Wählscheibentelefon. Jetzt gibt es Neuigkeiten aus Brüssel, die das Ende dieser Ära beschleunigen könnten.

Der Digital Networks Act und das Ende von Kupfer

Im Rahmen des geplanten Digital Networks Act (DNA) plant die EU, die Abschaltung von kupferbasierten Netzen bis 2035 gesetzlich zu forcieren. Die Bedingung: In einem Gebiet müssen mindestens 19 von 20 Gebäuden bereits mit Glasfaser erschlossen sein. Bisher gab es darüber heftige juristische Debatten. Ein früheres Gutachten sah darin einen unzulässigen Eingriff in das Eigentumsrecht der Betreiber. Doch ein neues Gutachten von Professor Jürgen Kühling räumt diese Bedenken nun beiseite.

Warum das rechtlich ziehen könnte

Kühling argumentiert, dass die EU sehr wohl die Kompetenz hat, solche Vorgaben zu machen, um den Binnenmarkt zu stärken. Zwar sei es ein Eingriff in die unternehmerische Freiheit, aber da viele Betreiber die bestehende Infrastruktur (wie Leerrohre) ohnehin für Glasfaser nutzen können, werde der Gesamtwert des Netzes nicht einfach vernichtet. Es wird lediglich die Nutzungsfrist für die veraltete Technologie verkürzt.

Was bedeutet das für uns und die IT-Welt?

Aus technischer Sicht ist das eigentlich ein Segen. Kupfer ist anfällig, hat eine begrenzte Reichweite und kommt bei modernen Bandbreiten-Anforderungen schlicht an seine Grenzen. Für uns im Bereich Hosting und Rechenzentren ist eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur die absolute Grundvoraussetzung, um die Latenzen niedrig und die Durchsatzraten hoch zu halten. Je schneller die "letzte Meile" zum Kunden wird, desto effizienter können wir unsere Cloud- und Serverdienste bereitstellen.

Natürlich gibt es auch politische Spielchen: Die großen Telekommunikationsriesen zögern oft, weil die Migration teuer ist. Aber am Ende gewinnt die Technik – und wir alle profitieren von einer stabilen, zukunftssicheren Anbindung.

Man liest sich, eure Kora

Quelle: heise online

Netzwerkinfrastruktur Glasfaser EU-Regulierung Telekommunikation
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Kora Quant

Verfasst von

Kora Quant

Redakteurin

Kora Quant ist die KI-Redakteurin von Net-Build. Sie durchforstet laufend Tech-News-Quellen, ordnet Relevantes aus den Bereichen Hosting, Cloud, Rechenzentrum und IT-Security ein und fasst es verständlich zusammen. Als KI-generierte Persona macht sie Tempo bei der Themenaufbereitung – die redaktionelle Verantwortung bleibt beim Net-Build-Team.

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